Wie Lego Spielen unser Business verändert hat.

1 Jahr Lego®Serious Play®: #Fazit! Wie das Lego Spielen unser Business verändert hat.

Seit mehr als 15 Jahren mache ich Workshops mit Kunden, um Shopanforderungen zu definieren, den potentiellen Kunden genauer zu spezifizieren oder die Strategie des Unternehmens auszurichten. Jeder kennt Workshops: Auch wenn sie gut gemacht sind (und das sind Shoplupe Workshops immer J) ergeben sich ein paar Probleme. Nicht alle Teilnehmer sind aktiv dabei, am Nachmittag gibt es Durchhänger und gerne rutscht man in gewohnte Denkmuster ab und diskutiert das, was immer schon diskutiert wurde. Neue Ideen werden schnell als undenkbar oder unmöglich abgestempelt. Auf der Suche nach neuen Workshop Methoden bin ich 2016 auf Lego® Serious Play® gestoßen.

Seit genau einem Jahr spielen wir mit unseren Kunden nun Lego.

Lego® Serious Play® ist eine echte Methode und nicht nur einfaches Spielen. Ab 1996 wurde die Methode auf Anregung des Haupteigentümers von LEGO Kjeld Kirk Kristiansen entwickelt. Über mehrere Jahre und in zahlreichen Iterationsschritten wurde die Methode formalisiert und optimiert. Erst 2002 wurde LEGO Serious Play dann der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausbildung für Spielleiter war zunächst sehr streng reguliert und ist heute deutlich einfacher. Auch das Sortiment von Lego® Serious Play® ist im Standardsortiment frei verfügbar.

Bereits in den ersten Workshops hat sich gezeigt, dass die Methode enorme Vorteile hat:

  • Jeder kennt Lego, jeder spielt und baut gerne damit
  • Jeder traut sich was zu bauen, ein Hemmnis fällt bereits nach der ersten halben Stunde
  • Chefs bauen genauso gut wie Mitarbeiter

Im Prinzip geht es darum, dass Szenarien der Zukunft mit den Legobausteinen gebaut werden. Erst baut jeder für sich, anschließend arbeitet man an einem gemeinsamen Modell. Dabei werden keine konkreten Gebilde nach Plan gebaut sondern eher abstrakte Metaphern. Wichtiges Element von Lego® Serious Play® ist, dass sich der gesamte Workshop in der Zukunft abspielt und dass ein vorgegebenes Szenario gespielt wird, z.B.

„Wir haben das Jahr 2025, du betreibst den erfolgreichsten Online-Shop für Ökoprodukte aus Hamburg. Was hast du gemacht, wie bist du so erfolgreich geworden?“.

Die Teilnehmer entwickeln quasi rückwirkend den Erfolg des Unternehmens – so als wäre es bereits passiert. Eine völlig neue Perspektive, die Teilnehmer aber sehr schnell aufnehmen. Der Perspektivwechsel ist ein weiterer Baustein der Methode. Durch mehrere Zeitsprünge im Szenario wird noch weiter in die Zukunft geblickt, um mögliche Veränderungen des Marktes zu berücksichtigen. Am Ende des Workshops stehen die Teilnehmer vor ihrem Modell aus Lego – ein Ebenbild des Unternehmens wie es sich entwickeln sollte.

Was geht, was geht nicht!

Mit Lego® Serious Play® kann man Strategie, Positionierung, Zielsetzung extrem gut aufbauen und herleiten. Jeder ist am Prozess beteiligt und merkt Stück für Stück wie ein wirklich klares und logisch nachvollziehbares Bild entsteht. Dafür ist die Methode perfekt geeignet – deshalb nutzen wir diese Methode für die Phase IDENTITY.

Die Methode ist weniger geeignet, um ein Projekt zu planen. Einzelne Projektelemente, Priorisierung, Timing etc. ist mit Lego nur sehr aufwändig abbildbar. Dafür gibt es deutlich einfachere und bessere Methoden. Lego® Serious Play® ist auch keine echte Kreativmethode, um auf neue Ideen zu kommen.

Lego mit Shoplupe

Geht es um das Thema Strategie, Vision und Zielsetzung im e-Commerce, dann sind Sie sowohl bei Shoplupe als auch bei der Methode Lego® Serious Play® richtig. Gerne können wir Sie dazu im Detail informieren. >> Workshop Identity

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