Der Warenkorb ist die Steuerzentrale des Users

von David Reiner Januar 08, 2016

Der Warenkorb ist die Steuerzentrale des Users

Der Warenkorb ist die essenzielle Basisfunktion beim Einkaufen – egal ob online oder offline. User legen Produkte in den Warenkorb, wägen ab, suchen nach Entscheidungssicherheit, tauschen einzelne Positionen nochmals aus, fügen hinzu, entfernen und behalten dabei den Gesamtwert auf dem Radar um von möglichen Vorteilen wie Versandkostenersparnis zu profitieren. Der Warenkorb ist Steuerzentrale und Eintrittstor in den heiligen Bestellprozess. Deshalb dürfen im Warenkorb keine Fragen offen bleiben und ein Gefühl der Sicherheit und Transparenz muss vermittelt werden.

Vorher muss der User galant aus der Produktebene in den Warenkorb geführt werden – aber erst, wenn alle Kaufwünsche des Users befriedigt sind. Von daher ist ein Warenkorb-Dialogfenster mittlerweile unumgänglich, so dass der User entscheiden kann ob er weiter einkaufen möchte oder den Bestellprozess über den Warenkorb einleiten möchte. Zudem muss der Warenkorb jederzeit erreichbar sein, eine Positionierung im Header rechts gilt als Standard, der eingehalten werden soll. Verschiedene Studien und Untersuchungen ermitteln eine durchschnittliche Abbruchquote zwischen 60-80% im Warenkorb. Es gibt einige kleine Kniffe um das Risiko eines Abbruchs im Warenkorb zu reduzieren.

Nutzerfreundliche Onlineshops verfügen neben einem gut sichtbaren und jederorts erreichbaren Warenkorb im Header über diverse Features, die ein Editieren des Warenkorbinhalts ermöglichen. Eine Bestellung ohne Registrierung ist sowieso empfehlenswert wie viele Studien bereits belegt haben. Laut einer Studie von trbo aus 2014 waren für 39% der Befragten „Kundenkonto anlegen“ ein Grund für einen Warenkorb-Abbruch. Jeder vierte machte die Aussage, dass die „letzte Kaufmotivation fehlte“. Der SagePay E-Commerce Benchmark Report 2015 ermittelt 29% der Kaufabbrüche direkt auf der Warenkorbseite.

Der Kaufprozess auf der Produktdetailseite

In der „Buy Box“ sind in der Regel Preis, Verfügbarkeit und der Warenkorb-Button als primäres Call-to Action gebündelt. Wenn der User eine Variantenauswahl zu treffen hat, sollte diese integriert sein (je nach Gestaltungsraster der Detailebene gibt es auch andere nutzerfreundliche Lösungen, siehe FASHION ID). Transaktionsorientiert ist eine Platzierung der Buy Box im sofort sichtbaren Bereich der Detailseite. Ideal sind zusätzlich vertrauensbildende, motivierende Inhalte.

Shops mit hohem Reifegrad halten sich an gelernte Konventionen und bieten zusätzlich im Detail „exciting features“.

Was passiert nach dem Klick auf den Warenkorb-Button?

Zum einen erhält der User eine sichtbare und leicht verständliche Rückmeldung, die ihm bestätigt, dass er ein Produkt in der jeweiligen Ausgestaltung und mit dem entsprechenden Preis jetzt in den Warenkorb gelegt hat, zum anderen hat der User aber auch sehr einfach die Möglichkeit diesen Info-Layer per Mausklick wieder zu verlassen und an der vorherigen Stelle weiter zu shoppen. Es sollte also klar vermittelt werden, dass die Aktion, die durch den Klick auf den Warenkorb Button Klick initiiert wurde, erfolgreich war. Zudem muss klar werden, was als nächstes zu tun ist. Zusatzartikel können hier charmant platziert werden um Warenkorbwerte zu erhöhen (Smart Selling).

 

 

Der nutzerfreundliche Warenkorb

Um Kaufabbrüche im Warenkorb zu vermeiden, ist es essenziell, dass dem User hier nochmals alle Informationen zur Verfügung stehen, die für die Kaufentscheidung notwendig sind. Artikel werden mit gut erkennbarer Abbildung, den wichtigsten Spezifikationen (wichtig bei Varianten), Lieferstatus abgebildet und müssen leicht editierbar oder entfernbar sein. Der Weg zur Kasse ist eindeutig, vertrauensbildende Informationen und Motivatoren erleichtern dem User die Hürde, den Bestellprozess einzuleiten.

Wir möchten Sie mit dem shopflow Audit "Warenkorb" im Januar dabei unterstützen, Ihre Einzigartigkeit weiter auszufeilen um Usern ein unvergessliches Einkaufserlebnis zu bieten und für eine langfristige Kundenbindung zu sorgen.

Optimierungspotenziale zu folgenden Kernthemen sollen gewonnen werden:

  • Wird die Warenkorbfunktion auf Detailseitenebene optimal dargestellt?
  • Ist der Mini-Warenkorb richtig platziert und nutzerfreundlich?
  • Enthält der Warenkorb alle Infos und Funktionen, die eine Bestellung ermöglichen und begünstigen?

Das shopflow® Audit „Warenkorb“ erhalten Neukunden bei Registrierung bis 27.01.2016 als erste Analyse, Bestandskunden erhalten die Usability Analyse wie gewohnt automatisch. Beispiel Audit ansehen

Mehr zu shopflow®

shopflow® ist ein Beratungsworkflow der Shoplupe GmbH und richtet sich an Nischenshops, die mit Herzblut und Fleiß Ihr Unternehmen im e-Commerce erfolgreich positionieren. Der inhaltliche Fokus liegt auf Nutzerfreundlichkeit, Authentizität und Einzigartigkeit.




David Reiner
David Reiner

Autor