Shop Generation 2016 – die Elite nutzerfreundlicher Online-Shops

von David Reiner Dezember 02, 2015

Shop Generation 2016 – die Elite nutzerfreundlicher Online-Shops

e-Commerce boomt und viele Online-Shops erzielen weiterhin traumhafte Wachstumsraten. Doch es hat sich etwas verändert: Die Pionierstimmung ist vorbei. Und so wird manchem Shopbetreiber klar, dass es vermutlich so nicht mehr lange weitergeht.

Jetzt wird klar, dass ein Online-Shop sich abheben muss, sonst macht er für den User keinen Sinn mehr.  Jetzt wird klar, dass ein Online-Shop seinen individuellen Zweck erfüllen muss, sonst macht er irgendwann auch für den Hersteller keinen Sinn mehr. Spätestens jetzt muss die quälende Frage gestellt werden: Was muss ich einzigartig gut machen um nachhaltig Erfolg zu haben? Wie kann ich dabei sein bei der nächsten Generation der nutzerfreundlichen und begeisternden Online-Shops, die rentabel betrieben werden?

UX DESIGN TRENDS

Das Design von Online-Shops entwickelt sich derzeit rasend schnell und wird in Deutschland stark von Modeshops getrieben. Der Mainstream kann einfach beschrieben werden: Einfachheit und Reduktion!

„Flat Design“ ist das Zauberwort der Usability Experten und Webdesigner. Opulente Websites mit überladenem Design gehören der Vergangenheit an. Website bekommen nun einen sehr simplen Anstrich – und das gilt auch für Online-Shops. Die Idee von Flat Design wurde von Google weiterentwickelt und für einen weiteren, neuen Designansatz verwendet: „Material Design“. Die Designvorgabe soll den künftigen Look von Produkten und Websites vorgeben, um diese auf Notebook, Tablet, Smartphone, Fernseher und Smartwatch gleich darstellen zu können.

Für Shops eigenen sich nicht alle Elemente aber man sieht doch sehr deutlich, dass Shops heute „flat“ gestaltet werden und auf Schatteneffekte, Farbverläufe und kleinteiliges Design verzichtet wird.

„Material Design“ wirkt wie das herkömmliches Flat-Design. Beide Designsprachen setzen stark auf Icons und Schriftarten als tragende Design-Elemente. Außerdem werden mehr großflächige, einfarbige Elemente kontrastreich eingesetzt.

Für Shops eigenen sich nicht alle Elemente aber man sieht doch sehr deutlich, dass Shops heute „flat“ gestaltet werden und auf Schatteneffekte, Farbverläufe und kleinteiliges Design verzichtet wird. Große Farbflächen sind allerdings für die meisten Shops weniger geeignet, weil sie häufig mit Produktabbildungen und Imagefotos kollidieren.

Best Case: Keller-Sports.de

Der Online-Shop Keller-sports.de hat den Shop Usability Award 2015 gewonnen. Zurecht, wenn man sich den Shop im Detail ansieht. Umgesetzt wurde perfektes Flatdesign, UX Card Kacheln, ausgereifte responsive Ansichten, eine eigenwillige Kaufberatung auf den Produktlistenseiten und Spielereien aus großen Abbildungen, Animationen und optimal abgestimmter Typografie. Zusammengefasst kann man sagen, dass das die Zukunft ist und Keller-sports.de der Showcase.

 

SHOP SERVICES DER NÄCHSTEN GENERATION

Ein attraktiver Shop zeigt sich transparent, erreichbar und bietet einen exzellenten Service um das virtuelle Kauferlebnis anregend und vertrauensbildend zu gestalten.

Kunden wünschen sich flexible Lieferoptionen, simples Retourenmanagement, individuelle Beratung z.B. via WhatsApp und Curated Shopping. Die Kontaktaufnahme zum Shop sollte über verschiedene Wege und ohne Hürden möglich sein. Wenn es sich vom Sortiment her anbietet, kann man mit Services, die bei der Inbetriebnahme von Produkten hilfreich sind punkten.

Best Case: Kiehls.de

Der „Routine Finder“ bietet Interessenten Hilfestellung, passende Produkte für gesunde Haut zu kombinieren.

 

LOYALITÄT: DER KUNDE 3.0

Es ist ein Statement, wenn ein Mensch in einem bestimmten Geschäft einkauft. Der Kunde der nächsten Shop Generation ist Profi mit Zugang zu unzähligen Informations- und Kaufquellen. Für Verbraucher wird es zunehmend interessanter über die Herkunft eines Produkts zu sprechen als über das Produkt selbst. „Du bist wo du kaufst!“ Händler haben die Chance den Status Ihrer Kunden zu unterstreichen, wenn es ihnen gelingt etwas Besonderes und Einzigartiges zu sein. Das Produkt selbst wird oftmals uninteressanter, weil sich viele Produkte kaum noch als Statussymbole eignen. In Shops werden deshalb zukünftig zunehmend Storys statt Produkte verkauft. Dabei wollen User keine Märchen lesen sondern echte Inszenierungen erleben.

Die Story ist der Unternehmenszweck – ohne Zweck keine Story, ohne Story keine Begehrlichkeit beim Kunden.

Um Loyalität zu wecken muss der Shop Lebensgefühl und Identität unterstreichen und sowohl Kunden als auch Interessenten ernst nehmen und in die Weiterentwicklung einbeziehen. Der Kunde will sich richtig angesprochen fühlen. Um eine langfristige Kundenbeziehung aufzubauen bedarf es Maßnahmen, die die Glaubwürdigkeit und Attraktivität des Shopbetreibers spürbar machen -z.B. Umfragen, Kundenfeedback zulassen, ansprechende Newsletter, Personalisierung, Aktionen etc.

Best Case: Obi.de

Unter service.obi.de/kampagnen/selbstbauboxen/index bietet OBI eine Themenseite mit „Selbstbauboxen“ und spricht den Besucher direkt an.

Im Dezember unterstützen wir Sie mit dem shopflow Themenschwerpunkt „Shop Generation 2016“. Geprüft wird, welche Design Trends in Ihrem Shop stimmig wären, ob Sie mit Services punkten können und schon das vorhandene Potenzial nutzen, Kundenloyalität zu erreichen.

Das shopflow® Audit „Shop Generation 2016“ erhalten Neukunden bei Registrierung bis 22.12.2015 als erste Analyse, Bestandskunden erhalten die Usability Analyse wie gewohnt automatisch. Beispiel Audit ansehen

Mehr zu shopflow®

shopflow® ist ein Beratungsworkflow der Shoplupe GmbH und richtet sich an Nischenshops, die mit Herzblut und Fleiß Ihr Unternehmen im e-Commerce erfolgreich positionieren. Der inhaltliche Fokus liegt auf Nutzerfreundlichkeit, Authentizität und Einzigartigkeit.




David Reiner
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