10 Thesen von Johannes Altmann

Warum shoppen happy macht!

Wünsche erfüllen, sich selbst belohnen und die Freiheit zur Selbstverwirklichung genießen – für uns ist Shoppen deutlich mehr als das Beschaffen von Produkten. Eine Statista Studie belegt, dass sogar im Krisenjahr 2020 das Einkaufen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen gehört.

Kritisch betrachtet führt das Anhäufen von Produkten zwar nicht zu einem glücklichen Leben aber zumindest zu einem mit viel Happiness. Studien und die von Shoplupe® durchgeführten Fokusgruppen zeigen ein klares Bild, das ich in diesen 10 Thesen zusammengefasst habe.

Glückshormone beim Shoppen!

Beim Shoppen werden verschiedene Glückhormone ausgeschüttet, Dopamin spielt eine wichtige Rolle und kann einen regelrechten Kaufrausch auslösen. Wird zu viel gekauft, entsteht Stress durch die Ausschüttung von Cortisol. Deshalb sind Erlebnisse besser als Produkte. Wir sollten immer das Erlebnis mit dem Produkt verknüpfen!

01

Wünsche erfüllen

Shoppen macht glücklich, weil wir uns Wünsche erfüllen. Ein Wunsch ist ein Ziel und das Ziel wird erreicht. Shoppen macht noch mehr glücklich, wenn wir anderen einen Wunsch erfüllen.

02

Schöne Erinnerungen

Shoppen macht glücklich, weil es uns an eine schöne Zeit erinnert. In Shoplupe® Fokusgruppen haben Frauen berichtet, dass an vielen Einkäufen die Erinnerung an einen Urlaub, eine Stadt, Sommer oder eine bestimmte Lebensphase gebunden ist.

03

Neue Lebensfreude

Shoppen ist Lebensfreude, weil damit ein Start verbunden ist. Das neue Outfit, der Start einer neuen Sportart, der Start in der neuen Wohnung, mit dem neuen Freund. Shoppen liefert häufig den Startschuss.

04

Echte Freiheit

Zwei Drittel aller Kaufentscheidungen treffen wir spontan. Das bedeutet Freiheit das zu tun was wir wollen. Nichts verleiht mehr Freiheit als Dinge zu kaufen, die man will.

05

Verdiente Belohnung

Ebenfalls in einer Shoplupe® Fokusgruppe haben Käuferinnen von Handtaschen erzählt, dass sie sich einfach belohnen. Nach einer anstrengenden Zeit, einem langen Bürotag oder einfach, weil es nun an der Zeit ist an sich selbst zu denken. Die Belohnung macht definitiv happy!

06

Evolutionsbiologie

Evolutionsbiologen sind sich einig, dass die Anfälligkeit für einen echten Kaufrausch tief in uns verankert ist. Der Mensch ist eine Maximierungsmaschine – mehr, mehr, mehr und das können wir überhaupt nicht verhindern… ansonsten sind wir unglücklich.

07

Sozialpsychologie

Sozialpsychologen der University of Minnesota gingen in einer Studie sogar davon aus, dass Frauen an fruchtbaren Tagen sexy Kleidung kaufen und Männer bei Frauenmangel mehr konsumieren. Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben!

08

Alltagsflucht

Natürlich ist Shoppen eine Flucht aus dem Alltag, ein Aufheller für die Stimmungslage und die größte Ablenkung aller Zeiten. Letztendlich funktioniert das auch. Dass die Anschaffen happy macht aber die Anschaffung nicht unbedingt zu einem glücklichen Leben führt, ist die Kehrseite des Konsums.

09

Zugehörigkeitsgefühl

Shoppen führt zu einem Zugehörigkeitsgefühl – ein unglaublich starkes Bedürfnis, das uns sogar in der Welt aus Individualisten immer noch stark begleitet. Produkte und Marken outen Menschen, die zusammenpassen. Evolutionsbiologisch gesehen eine Überlebenstat, denn Zugehörigkeit und Identität sind urmenschliche Sehnsüchte.

10

Identität

Konsum ist eine Religion und verschafft Menschen eine Identität. Die Kathedralen sind die Brandstores von Apple & Co, die Konsumenten mit lauter identischen Zugehörigkeitsprodukten ausstatten. Bin ich dabei, dann bin ich happy – Wunsch erfüllt!

quote

Wir sollten nicht versuchen Produkte zu verkaufen, sondern Erlebnisse, Sehnsüchte und Lifestyle. Produkte gibt es bei Amazon.

Johannes Altmann